Du hast schon länger eine neue Projektidee im Kopf oder möchtest beruflich gänzlich neue Pfade beschreiten, kommst aber nicht aus deiner Komfortzone heraus und machst den ersten Schritt?

Vielleicht hast du aber auch schon deine Ideen und Ziele kommuniziert und das Feedback war in etwa „Damit willst du Geld verdienen?“, „Der Markt ist dicht, das schaffst du doch nie“ oder „Ach je, bist du jetzt auch auf dem Selbstfindungstrip?“

Wie reagieren Menschen auf solch eine Rückmeldung?

Zum einen gibt es diejenigen mit ausgeprägtem Selbstvertrauen, die nun getreu dem Motto handeln „Jetzt erst recht!“ Kritik sehen Sie eher als Herausforderung und Schwierigkeiten sind nur dazu da, gelöst zu werden.

Es gibt aber auch die Menschen, die sich obig genanntes Feedback sehr zu Herzen nehmen und sich selbst in Frage stellen. Ist meine Idee wirklich so schlecht und unüberlegt? Selbstzweifel setzen ein: Kann ich das überhaupt? Sollte ich besser die Finger davon lassen?

Hier ein kleines Gedankenexperiment:

Jim Rohn sagte einmal: Du bist die Summe aus den 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Gehe nun einmal in Gedanken durch, was diese fünf Menschen auszeichnet:

  • Sind sie tendenziell eher optimistisch oder pessimistisch?
  • Tickt ihr ähnlich?
  • Sind sie an deinem Vorankommen interessiert oder wollen sie vor allem den Status Quo erhalten?
  • Bringen Sie dich konstruktiv mit liebevoller Kritik voran?

Dann hast du schon den Jackpot!

Aber mal ehrlich, wer kennt sie nicht: die Miesepeter, Schlechtredner, Nicht-Gönner, Downsizer und falsche Schmeichler, die vordergründig dein Bestes wollen, dich aber mit perfekter Double-bind-Strategie insgeheim sabotieren wollen, was du als hochsensibler Mensch natürlich sofort durchschaust.

Gründe dafür, dass Mitmenschen deinen Status quo aufrechterhalten wollen, gibt es viele: sie sind schlecht im Gönnen können, sie wünschen sich insgeheim ebenso viel Courage und Veränderungswillen wie du, würden das aber nie zugeben. Sie neiden dir deine Erfolgsaussichten oder haben unter Umständen einfach Angst, dich – so wie du jetzt bist – zu verlieren.

Ein Mensch, der sich verändern möchte, flößt mitunter auch Sorge ein und Mitmenschen fragen sich “ Was passiert dann mit mir, wo ist mein Platz?“

Bei allem Verständnis für diese Angst: Menschen, denen du wirklich etwas bedeutest, sind auch an deinem Vorankommen interessiert. Sie unterstützen dich bei deiner Entwicklung und freuen sich von Herzen, wenn du glücklich bist.

Und damit meine ich nicht diejenigen, die immer sofort ins Kielwasser springen, dir wattewolkig nach dem Munde reden und dich mit einem Lächeln deinem Schicksal überlassen, denn ja, die gibt es auch.

Eine tiefe, innige Bindung erlaubt und fördert persönliches Wachstum, flexibel – nicht stillstehend, kritisch aber wertschätzend.

Also, sei achtsam, mit welchen fünf Menschen du die meiste Zeit verbringst…

Herzlichst,

Melanie

 

 

 

 

 

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