„Als ich mich selbst zu lieben begann, befreite ich mich von allem, was nicht gesund ist für mich – Nahrung, Menschen, Dinge, Situationen – und von allem, was mich herunterzieht und mich von mir wegzieht. Erst nannte ich diese Haltung einen GESUNDEN EGOISMUS. Heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.“ Kim McMillen

Von Menschen, die sich wirklich wirklich aufmachen, ihre SELBST-Themen anzupacken:

Selbstwert

Wenn du erkennst, welchen Wert deine Potenziale haben, wofür du deine Gaben sinnvoll einsetzen kannst. Welchen Wert sie für dich und für dein Handeln und Tun im sozialen Miteinander haben.

Selbstbewusstsein

Wenn du dich wirklich kennenlernen möchtest, mit allem, was dich ausmacht. Mit all deinen Ecken und Kanten. Und du zu deinen Schwächen ebenso stehen kannst wie zu deinen Stärken. Wenn dein Fokus ausgewogen ist und du beide Anteile in dir erkennst und akzeptierst.

Selbstfürsorge

Zu erkennen, dass deine Ressourcen und Energien eines fürsorglichen Haushaltens bedürfen. Ist die Batterie leer, ist sie leer! Wenn wir uns zuallererst um uns selbst kümmern, können wir auch auf die Bedürfnisse Anderer eingehen.

Selbstreflexion

Sich ungeschliffen mit seinen Beweggründen und Motivationen auseinanderzusetzen. Das eigene Handeln kritisch hinterfragen zu können. Mut zum Erkenntnisgewinn: wo hindern mich Blockaden, wo verstecken sich blinde Flecken, wo hadere ich mit Triggerpunkten.

Selbstvertrauen

Die eigene Resilienz entdecken. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln. Zu erkennen, dass auch Rückschritte, Fehler, Scheitern zum Leben gehören und daran wachsen können. Hindernisse als Chance und Herausforderung zu betrachten.

Selbstverwirklichung

Wenn du erkennst, welche Werte du leben möchtest. Was DIR in DEINEM Leben wichtig ist. Was du als sinnstiftend erfährst, ohne Maske und Belastung durch alte Glaubenssätze. Kein Das macht man aber so..

 

Welche Lust, Leidenschaft oder wohlmöglich auch Krise Menschen dazu führt, ihre Selbst-Themen anzupacken, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und mit neuen Impulsen ihren Horizont zu erweitern, so wird dies in den meisten Fällen auch Auswirkungen auf ihr Umfeld haben.

Wer sich im Transformationsprozess befindet, wird wohlmöglich damit konfrontiert werden, dass nicht alle Mitmenschen in frenetische Jubelschreie ausbrechen. Da ist es durchaus möglich, dass mit Kopfschütteln, Abwehr und Distanzierung reagiert wird.

Nicht umsonst hören wir häufig den Satz: Bleib so wie du bist!

Ähnlich einem Dominospiel wird dein Transformationsprozess auch Veränderungen in deinem Umfeld nach sich ziehen. Dies kann Verwunderung, Irritationen, Verlustängste oder auch sogar Verärgerung und Wut im Außen hervorrufen. Und dies bleibt wiederum für dich nicht ohne Folgen. Genau an dieser Stelle nicht einzuknicken, erfordert Mut und einen festen Willen. Mitunter vielleicht sogar schmerzhafte Trennungen.

Denn „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“

(J. Rohn)

Und manchmal passt dies im Leben einfach nicht mehr. Entweder temporär oder generell. Da entwickelt man sich asynchron, also mit unterschiedlichen Tempi. Da werden Werte, Prioritäten und Lebenskonzepte neu justiert, so dass man schauen muss, ob noch eine gemeinsame Schnittmenge vorhanden ist. Wo aber Altes wegbricht, tut sich Neues auf.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine selbstbestimmte Zeit,

alles Liebe,

Melanie

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